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Notfallübung 2019 - "Übung? Muss ich da mitmachen?" 

Die diesjährige Notfallübung wurde unter der Annahme durchgeführt, dass im Untergeschoss des Logistikzentrums Wasser eingedrungen war. Gleichzeitig fiel der Strom aus, wodurch unsere internen Einsatzkräfte nicht nur die mobilen Pumpen, sondern auch unsere Notstromaggregate einsetzen mussten. Erst als die "Wassermassen" vermeintlich nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten und wegen der starken Rauchentwicklung der Stromaggregate die CO2-Löschanlage in der VBF-Halle ausgelöst hatte, musste das Gebäude evakuiert werden. 

Da auch noch die Sirenen (wahrscheinlich wegen des Stromausfalls) ausfielen, musste bei der Evakuierung manuell vorgegangen werden. Parallel übte die Feuerwehr Stuttgart einen Brandeinsatz inkl. Rettung eines bewusstlosen Dummys in der VBF-Halle. Um die Sicherheit zu erhöhen, wurde die Evakuierung auf das Gebäude Liebknechtstraße 48 ausgeweitet. Angesichts der ausgefallenen Alarmanlage, musste diese Evakuierung auch manuell durchgeführt werden. Im Bürogebäude Liebknechtstraße 50 blieb es ruhig. 

Unter Begleitung von Peter Bogdanski (externe Fachkraft für Arbeitssicherheit) und Christian Bohlinger (Brandschutzbeauftragter) lief die Evakuierungsübung insgesamt, wie gewohnt, geordnet, diszipliniert und, den Umständen entsprechend, schnell.  Die Einsatzleitung übernahm Jürgen Klie (vertretungsweise für Harald Fuchs), der die Situation richtig eingeschätzt, schnell gehandelt und klare Anweisungen gegeben hat. Durch die gute Zusammenarbeit der internen Einsatzkräfte bzw. Evakuierungshelfer konnten auch kleinere Probleme (wie der Ausfall eines Staplers) durch Improvisation gelöst werden.

Auch wenn wir bei der Planung der Übungen immer versuchen, den Termin so zu legen, dass es für möglichst alle passt, kann es sein, dass die Aktion für den einen oder anderen ungelegen kommt. Trotzdem müssen wir uns bewusst werden, dass wir Anlagen betreiben, die unter die Störfallverordnung fallen und dadurch einige Auflagen und erhöhte Sicherheitsstandards zum Tragen kommen. Unter anderem bedeutet dies, die regelmäßige Übung von Notfallszenarien. Damit alle im Ernstfall richtig reagieren, muss eben auch jeder Mitarbeiter eingebunden werden. Die Weigerung das Gelände zu verlassen oder das Aufhalten und unnötige Ablenken der Einsatzleitung kann im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben und die Einsatzkosten durch externe Einsatzkräfte unnötig in die Höhe treiben. 

Ein Notfall ist eben nicht planbar. Aber wir können lernen ihn zu kontrollieren. Deshalb möchte ich hier noch einmal an alle Kollegen appellieren: Bitte sehen Sie die Übung als das was es ist: Eine Übung für Ihre Sicherheit im Notfall! Nicht als lästige Aktion, um Sie zu stören! 

Die Unterstützung der Berufsfeuerwehr ist bei uns zuverlässig und schnell. Dies liegt unter anderem daran, dass die Wachabteilungen unser Gelände jährlich begehen. Dieses Jahr sind folgende Termine geplant: 

Mittwoch, 11.12.19, Donnerstag, 12.12.19 und  Mittwoch, 18.12.19.


Biegel-Ehlert, Franziska | 09.10.2019 Zurück!

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Zuletzt bearbeitet am: 09.10.2019